Ein Eingriff ist im Gange: Das klinische Team konzentriert sich auf den Patienten, während ein Physiologe den Vorgang vom angrenzenden Kontrollraum aus überwacht. Es muss eine Information weitergegeben werden – doch die Personen, für die sie bestimmt ist, arbeiten in einem anderen Raum.
In einem Herzkatheter- oder EP-Labor ist diese räumliche Trennung nur eines der Hindernisse, die die Kommunikation im medizinischen Umfeld erschweren können. Lärm, gleichzeitige Gespräche und die Notwendigkeit, sich voll auf den Eingriff zu konzentrieren, können die Kommunikation innerhalb des Teams beeinträchtigen.
Angesichts der zunehmenden Nutzung von Technologie zur Überwindung solcher Barrieren sollte nicht allein die Frage im Vordergrund stehen, welche Technologie eingeführt werden kann, sondern vielmehr, welches Problem gelöst werden soll. Ein aktueller Artikel in *Healthcare Business Today* vertritt im Kontext der künstlichen Intelligenz einen ähnlichen Standpunkt: Medizintechnologie ist dann am wertvollsten, wenn sie tatsächliche Hindernisse in der Patientenversorgung beseitigt.
Wenn Kommunikation Teil der Herausforderung ist
Untersuchungen zur Kommunikation in Operationssälen (OPs) haben ergeben, dass bei etwa 30 % der für den Ablauf relevanten Interaktionen innerhalb des Teams Kommunikationsfehler auftraten. Mehr als ein Drittel der festgestellten Fehler hatte sichtbare Auswirkungen auf den klinischen Ablauf, darunter Ineffizienz, Verzögerungen, Spannungen und verfahrensbedingte Probleme (Lingard et al., PubMed/BMJ Quality & Safety – Kommunikationsstörungen im Operationssaal).
Die Botschaft ist klar: Kommunikation im Gesundheitswesen ist mehr als nur eine Annehmlichkeit; sie ist Teil der Art und Weise, wie klinische Teams ihre Arbeit koordinieren.
Barrieren zwischen Teams abbauen
In einem EP-Labor befinden sich die Personen, die miteinander kommunizieren müssen, nicht immer direkt nebeneinander.
Bei NHS Tayside arbeitet das Physiologie-Team außerhalb des EP-Labors im Kontrollraum. Das medizinische Personal berichtete, dass das bisherige System Probleme mit Hintergrundgeräuschen verursachte und die gegenseitige Verständlichkeit erschwerte. Mit den Pro11 Healthcare-Headsets von Quail Digital kann das Team nun klarer und effizienter kommunizieren.
Kabellose Healthcare-Headsets ermöglichen die Kommunikation zwischen dem Eingriffsraum und dem Kontrollraum, ohne dass die Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz verlassen müssen.
Lärm reduzieren, ohne zusätzlichen Lärm zu verursachen
In klinischen Umgebungen herrscht selten Ruhe. Geräte, Alarmsignale und zahlreiche Gespräche erzeugen eine Geräuschkulisse, die es mitunter erforderlich macht, wichtige Anweisungen zu wiederholen oder die Stimme zu erheben.
Dr. Paul Modi, leitender Herzchirurg am Liverpool Heart & Chest Hospital, beschreibt die Kommunikation während Operationen als herausfordernd: Der Operationssaal kann sehr laut werden, sodass sich Teammitglieder wiederholen müssen. Nach der Einführung der Pro11 Healthcare-Headsets verzeichnete das Krankenhaus eine verbesserte Kommunikation sowie ein ruhigeres und effizienteres Arbeitsumfeld. (Pro11-Headsets – Fallstudie des Liverpool Heart & Chest Hospital).
Kommunikation im Fluss halten
Kommunikation sollte nicht erfordern, dass Klinikmitarbeiter ihre Tätigkeit unterbrechen, ihren Platz verlassen oder wiederholt versuchen, die Aufmerksamkeit eines Kollegen zu erregen.
Für klinische Teams, die in Operationssälen, Herzkatheterlaboren, Elektrophysiologielaboren und interventionellen Radiologielaboren zusammenarbeiten, gilt Folgendes, Die Healthcare-Headsets von Pro11 ermöglichen eine kabellose Freisprechkommunikation, die Teams in Verbindung hält, ohne den Arbeitsablauf zu unterbrechen.
Technologie sollte den Menschen unterstützen, nicht ersetzen
Teams im Gesundheitswesen benötigen keine Technologie, die einen weiteren komplizierten Prozess mit sich bringt. Sie brauchen Lösungen, die sich nahtlos in ihre Arbeitsweise einfügen.
Für kabellose Headsets im Gesundheitswesen bedeutet das: Reduzierung von Hintergrundgeräuschen, Aufrechterhaltung der Verbindung zwischen Teams in verschiedenen klinischen Bereichen, Unterstützung der freihändigen Kommunikation sowie Minimierung von Unterbrechungen im Arbeitsablauf.
Die Technologie sollte sich dem klinischen Arbeitsablauf anpassen – und nicht umgekehrt die Teams dazu zwingen, ihre Arbeit an die Technologie anzupassen.
Beginnen Sie mit dem Problem, nicht mit der Technologie
Die wirkungsvollsten Technologien im Gesundheitswesen sind jene, die Probleme lösen, mit denen medizinisches Fachpersonal täglich konfrontiert ist.
Räumliche Trennung muss nicht zwangsläufig Kommunikationslücken bedeuten. Lärm muss nicht heißen, dass Anweisungen wiederholt werden müssen. Die Kommunikation mit einem Kollegen muss nicht bedeuten, dass der gerade durchgeführte Eingriff unterbrochen werden muss.
Die Pro11-Healthcare-Headsets von Quail Digital basieren genau auf diesem Prinzip: Kommunikationsbarrieren zu beseitigen, damit medizinische Teams in Verbindung bleiben und sich voll auf die Patientenversorgung konzentrieren können.
Die beste Technologie im Gesundheitswesen ist nicht zwangsläufig jene, die am meisten kann. Es ist die Technologie, die es den Menschen erleichtert, das zu tun, was sie ohnehin am besten beherrschen: für Patienten zu sorgen.





