Die KI-gestützte Bestellabwicklung im Drive-in entwickelt sich rasant. Doch damit eine Sprach-KI eine Bestellung verstehen kann, sind eine klare Audioqualität und eine zuverlässige Kommunikationsinfrastruktur im Hintergrund erforderlich.
KI kann natürliche Sprache erkennen, Menüauswahlen verarbeiten und Bestellungen in Echtzeit entgegennehmen.
Doch jede automatisierte Drive-thru-Bestellung beginnt nach wie vor auf genau dieselbe Weise: damit, dass ein Kunde an der Sprechsäule spricht.
Bevor die KI interpretieren kann, was der Kunde wünscht, muss sie ihn zunächst hören.
Da sich die automatisierte Bestellannahme (AOT) zu einer praxisrelevanten Anwendung von Sprach-KI entwickelt, stellen sich Betreiber von Schnellrestaurants (QSR) verständlicherweise die Frage, welche Plattform sie wählen sollen, in welche Systeme diese sich integrieren lässt und welchen operativen Mehrwert sie bietet.
Doch es gibt noch eine weitere wichtige Frage:
Ist das Kommunikationssystem des Drive-thrus, das die KI mit Daten versorgt, überhaupt dafür ausgelegt, diese zu unterstützen?
Der Drive-in ist zu wertvoll für Reibungsverluste bei der Kommunikation
Eine aktuelle Studie unter mehr als 2.000 Betreibern hat ergeben, dass 66,4 % des Umsatzes von Schnellrestaurants (QSR) aus dem Drive-thru stammen, wobei fast die Hälfte der Befragten mehr als 70 % ihres Umsatzes über diesen Kanal erzielt. Dieselbe Studie zeigte zudem, dass Restaurants im Durchschnitt täglich 5,7 Fahrzeuge verlieren, weil Kunden den Drive-thru vorzeitig verlassen.
In dieser Größenordnung sind Kommunikationsprobleme keine bloße Unannehmlichkeit. Wiederholte Bestellungen, langsamere Transaktionen und abgebrochene Warteschlangen können rasch zu einem wirtschaftlichen Problem werden.
KI-gestützte Bestellsysteme haben das Potenzial, einen Teil dieser Reibungsverluste zu beseitigen. Doch der Einsatz von KI macht eine effektive Kommunikation keineswegs überflüssig; vielmehr gewinnt die Technologie, die diese Kommunikation unterstützt, dadurch noch stärker an Bedeutung.
Sprachgesteuerte KI ist nur ein Teil der Gleichung
Das Interesse an KI ist eindeutig vorhanden.
Eine von *QSR Magazine* hervorgehobene Studie ergab, dass 82 % der Führungskräfte in der Gastronomie planten, ihre Investitionen in KI im darauffolgenden Geschäftsjahr zu erhöhen.
Die automatisierte Bestellannahme ist eine praktische Anwendung: Die KI übernimmt dabei einen repetitiven Teil der Customer Journey, während sich die Restaurantteams auf andere Aufgaben konzentrieren und bei Bedarf eingreifen können.
Doch die Wahl der richtigen KI-Plattform ist nur ein Teil der Entscheidung.
Voice-KI ist auf die Stimme angewiesen.
Ist das Audiosignal, das das System erreicht, unklar oder uneinheitlich, startet die Technologie bereits mit einem Nachteil.
Das bedeutet: Betreiber, die AOT in Erwägung ziehen, sollten auch prüfen, ob ihre Drive-thru-Headsets und ihre Kommunikationsinfrastruktur dafür geeignet sind.
Ihre KI ist nur so gut wie das, was sie hören kann
Für Betreiber, die in AOT investieren, sind Drive-thru-Headsets mehr als nur ein Kommunikationsmittel für das Team: Sie sind Teil der Infrastruktur, die die KI selbst unterstützt.
Diese Denkweise liegt der Partnerschaft von Quail Digital mit Audivi zugrunde, kombination der hochauflösenden Drive-thru-Audiotechnologie von Quail Digital mit der KI-gestützten Sprachbestellsoftware von Audivi zur Unterstützung der automatisierten Bestellabwicklung.
Dies ist ein praktisches Beispiel für einen allgemeineren Punkt: AOT sollte nicht isoliert betrachtet werden.
Die KI, das Audiosystem und das Drive-thru-Kommunikationssystem müssen zusammenarbeiten.
Sind Ihre Drive-in-Headsets für die Zukunft gerüstet?
Die Entwicklung im Bereich der KI schreitet rasant voran. Die Technologie, für die sich Betreiber heute entscheiden, ist womöglich nicht mehr die, die sie sich morgen wünschen.
Bei der Investition in ein Headset-System für den Drive-thru stellt sich daher eine weitere wichtige Frage: Deckt es lediglich die aktuellen Kommunikationsanforderungen ab, oder ist es auch für künftige Entwicklungen gerüstet?
Die Einführung von AOT muss nicht zwangsläufig den Austausch der bereits im Drive-thru eingesetzten Kommunikationstechnik bedeuten.
Das Pro9-Drive-thru-Headset-System unterstützt die KI-gestützte, automatisierte Bestellannahme (AOT) über die P9AI-Schnittstelle von Quail Digital, die abwärtskompatibel zu bestehenden Pro9-Systemen ist. Dies bietet Betreibern die Möglichkeit, eine cloudbasierte AOT-Lösung einzuführen und gleichzeitig ihre vorhandene Pro9-Drive-thru-Headset-Infrastruktur beizubehalten.
Restaurant-Teams behalten zudem die Möglichkeit, Gespräche bei Bedarf zu übernehmen und zwischen KI-gestütztem und herkömmlichem Betrieb zu wechseln.
Bei der Zukunftsfähigkeit geht es nicht darum, exakt vorherzusagen, wohin sich die KI als Nächstes entwickeln wird. Vielmehr geht es darum, sicherzustellen, dass die zugrundeliegende Infrastruktur den eigenen Handlungsspielraum nicht unnötig einschränkt.
KI beginnt nach wie vor mit einem Gespräch
KI-gestützte Bestellsysteme werden den Drive-thru-Betrieb weiterentwickeln. Doch die grundlegende Anforderung bleibt unverändert.
Kunden müssen verstanden werden. Die Restaurantteams müssen in ständiger Verbindung bleiben. Und das Headset-System, das diese Kommunikation ermöglicht, muss für die Technologien gerüstet sein, die darum herum entstehen.
Für Betreiber lautet die Frage daher womöglich nicht nur:
Für welche KI-Plattform sollen wir uns entscheiden?
Sondern auch:
Sind unsere Drive-thru-Headsets dafür bereit?
Denn bevor eine KI den Kunden verstehen kann, muss sie ihn zunächst hören.




